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Mitarbeiterförderung und Personalberatung

Warum der Mensch als Mitarbeiter im Unternehmen an erster Stelle stehen sollte – Fördern Sie die Effizienz ihrer Mitarbeiter und die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen

Dies geschieht zum Beispiel mithilfe von einer Personalberatung. Die Spezialisten aus dem Beratungssektor bieten Unternehmen neben der Unterstützung bei Suche und Auswahl geeigneter Fachkräfte auch Maßnahmen zu deren Weiterbildung an. Dazu gehören u. a. Führungstraining und –coaching sowie eine definierte Herangehensweise zur Teamentwicklung. Im Nachfolgenden wird zunächst kurz auf die Geschichte und somit die Entwicklung der Personalberatung eingegangen. Anschließend folgen ausführliche Erläuterungen zu dem Programm der Personalberatung sowie Gründe, weshalb es sich aus Unternehmersicht lohnt, eine Kooperation in Erwägung zu ziehen.

 

Eine Branche stellt sich vor: die Personalberatung

Die Personalberatung ist eine Dienstleistung, die Unternehmen bei Personalfragen mit Rat und Tat zur Seite steht. In Deutschland findet sie ihren Ursprung in den 50er Jahren, als Unternehmen im Zuge der Industrialisierung zunehmende Unterstützung bei der Rekrutierung geeigneter Fach- und Führungskräfte benötigten. Die heutigen Einsatzgebiete der Personalberatung reichen allerdings weit über die damaligen hinaus. Die Personalberatung von heute ist vielseitig. Sie unterstützt Unternehmen nicht nur bei der Suche nach Personal, sondern auch beim Werbungsprozess, z. B. in puncto Personalmarketing. Darüber hinaus bieten die geschulten Beratungsspezialisten vielseitige Programme zur Personalentwicklung an. Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens kann nur dann dauerhaft gewährleistet werden, wenn die dafür verantwortlichen Mitarbeiter sowohl als Einzelpersonen als auch im Team funktionieren und allzeit motiviert und kreativ zu Werke gehen. Im Nachfolgenden wird erläutert, mit welchen Methoden die Personalberatung Unternehmen dabei hilft, genau dieses Ziel zu erreichen.

 

Personalberatung – weil effiziente Mitarbeiter die dauerhafte Förderung ihrer Führungskräfte benötigen

Als Unternehmen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung ist es mit der Personalrekrutierung allein noch lange nicht getan. Im Gegenteil, es fängt gerade erst an. Die Einstellung neuer Fachkräfte ist somit nur der erste Schritt in einer Reihe von vielen. Zu den anfänglichen positiven Effekten, die eine neue Fach- oder Führungskraft mit sich bringt, zählen sowohl qualitativ als auch quantitativ hochwertige Arbeitsergebnisse. Mit anderen Worten arbeiten neue Mitarbeiter schnell und gut. Dies lässt sich mit dem anfänglichen Aufwand, der Motivation, aber vor allem dem Ehrgeiz begründen. Letzterer besteht darin, dem Arbeitgeber unter Beweis zu stellen, dass er mit der Einstellung des jeweiligen Mitarbeiters die richtige Entscheidung getroffen hat. Mit der Zeit hat sich der neue Mitarbeiter jedoch eingelebt – die Anfangsenergie ist verbraucht, die frischen Ideen sind verflogen und auch die Motivationsschübe bleiben des Öfteren aus. Der Mitarbeiter hat sich eingewöhnt und der Arbeitsplatz ist nicht länger aufregendes Neuland sondern gewöhnlicher Alltag. Als Konsequenz sinkt die Effizienz. Es mangelt beispielsweise an Ideen, Kreativität oder der Fähigkeit, ein Problem aus der eigenen Position losgelöst, aus der Sicht eines Außenstehenden zu betrachten. Die Neutralität und Unbefangenheit, über die der Mitarbeiter bei der Aufnahme des neuen Jobs noch verfügte, sind mittlerweile der Identifikation mit der Firma sowie dem Firmendenken gewichen. Wie kann das Unternehmen bzw. die für die Abteilung verantwortliche Führungskraft seine Mitarbeiter an dieser Stelle fördern? Wie kann den Mitarbeitern zu neuem Schwung und neuer Effizienz verholfen werden? Die passende Antwort kennen die Fachmänner der Personalberatung. Sie bieten den jeweiligen Mitarbeitern eines Unternehmens zugeschnittene Fortbildungsprogramme an, die die Komponenten „fördern“ und „fordern“ vereinen, wie z. B. Führungskräfte Coachings. Innerhalb derartiger Trainings haben Führungskräfte die Möglichkeit ihren Führungsstil zu optimieren. Im Rahmen von Persönlichkeitstests kann die Personalberatung beispielsweise feststellen, welchen Führungsstil die jeweilige Führungskraft verkörpert: den autoritären, den kooperativen oder den laissez-faire Stil. Dabei kann keiner der Führungsstile als „richtig“ oder „falsch“ bezeichnet werden, denn jeder einzelne beherbergt Vor- und Nachteile. In manchen Situationen wird der streng autoritäre Stil favorisiert, in anderen sind es die im demokratischen Stil gelebten Diskussionen unter Mitarbeitern, die zu hochkreativen Ergebnissen führen. Es ist somit Aufgabe der Personalberatung einen sowohl zur Branche als auch zum Aufgabengebiet des Unternehmens passenden Führungsstil zu ermitteln. Angenommen, in einem Unternehmen ist die oben skizzierte Situation eingetreten: Die Mitarbeiter sind ideen- und motivationslos. Im Führungstraining der Personalberatung werden den Führungskräften neue Wege der Kommunikation aufgezeigt. Wie gehe ich auf die Bedürfnisse meiner Mitarbeiter ein? Wie fördere ich eine effiziente Arbeitshaltung ohne meine Mitarbeiter zu überfordern? Zur Klärung derartiger Fragen hält die Personalberatung u. a. Skripts für Rollenspiele bereit, die die Führungskräfte zum Perspektivenwechsel ermutigen sollen. Der Sinn und Zweck der Übung besteht darin, auf Seiten der Führungskräfte ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu schaffen. Innerhalb des Rollenspiels übernehmen die Fachmänner der Personalberatung die Rolle der Beobachter und geben am Ende wertvolle Tipps und Verbesserungsvorschläge. Zusammengefasst beschreibt dieser Absatz einen ersten Aufgabenbereich der Personalberatung: Die Förderung der Führungskräfte zur dauerhaften Steigerung der Effizienz ihrer Mitarbeiter sowie zur allgemeinen Optimierung des Betriebsklimas.

 

Gemeinsam sind wir stark – wie Gruppenbewusstsein unter den Mitarbeiter geschaffen wird

Nicht nur den Führungskräften allein, auch den einzelnen Mitarbeitern bietet die Personalberatung spezielle Fortbildungsmöglichkeiten: Methoden zur Teamentwicklung. Nicht immer ist davon auszugehen, dass ein gemeinsam genutztes Büro oder gar ein gemeinsam genutzter Schreibtisch die dort arbeitenden Mitarbeiter automatisch zu einem einwandfrei funktionierenden Team zusammenschweißt. Räumliche Nähe allein macht aus Mitarbeitern noch lange kein Team, es ist allenfalls ein die Teamarbeit fördernder Pluspunkt, aber wo kein Team vorhanden ist, nützt auch räumliche Nähe nichts. Wie kann die Personalberatung den Mitarbeitern nun dabei helfen, ein Gruppenbewusstsein zu wecken und Begeisterung für die gemeinsame Interaktion zu schaffen? Eine bewährte Einstiegsmethode sind Gruppenaktivitäten, z. B. in Form von Outdoor-Unternehmungen. Das gemeinsame Klettern eignet sich besonders gut, um sowohl die eigene als auch die Wichtigkeit des jeweils anderen zu erkennen. So übernimmt jeder Mitarbeiter eine bestimmte Rolle: Einer sichert ab, während der andere klettert. Eine Konstellation, die nur funktioniert, wenn gegenseitig aufeinander eingegangen wird und, noch wichtiger, wenn beidseitiges Vertrauen besteht. Das Wissen, nicht alleine zu sein, sondern ein Team um sich zu haben, auf das man sich verlassen kann, ist eine erste wichtige Erfahrung. Außerdem sind die kommunikativen Gesichtspunkte dieser Übung erwähnenswert, denn ohne eine effiziente Kommunikation funktioniert nichts. Gerade für Mitarbeiter, die sich in ihrem Arbeitsalltag eher zurückhaltend geben, stellt diese Übung eine wichtige Prüfung dar. Sie müssen zeigen, dass sie sich Gehör verschaffen können und nicht nur in der Lage sind, Anweisungen zu befolgen, sondern auch, welche zu geben. Die eher extrovertierten Mitarbeiter stehen an dieser Stelle vor der ungewohnten Situation, die Anweisung von ihrem eher introvertierten Bürokollegen entgegenzunehmen und auszuführen. So kann auch hier gewissermaßen von einem Perspektivenwechsel gesprochen werden. Zusammengefasst stärken derartige Outdoor-Aktivitäten neben der Fähigkeit, die Perspektive wechseln zu können außerdem das Selbstwertgefühl, gegenseitiges Vertrauen sowie ein erstes Gruppenbewusstsein. Im nächsten Schritt kann z. B. die Kommunikationsfähigkeit im Alltag gefördert werden. Dazu finden sich die Mitarbeiter gemeinsam in einem Raum ein und werden im Anschluss durch die Personalberatung zur Diskussion über eine bestimmte Problemstellung animiert. Der beratende Fachmann kann die Diskussion entweder einleiten, als Moderator fungieren, oder in der Rolle des Beobachters komplett in den Hintergrund treten. Ziel dieser Übung ist es, die Gruppendynamik in Gang zu bringen. Aufgabe des Beraters ist es an dieser Stelle darauf zu achten, wer wann zu Wort kommt, d. h. wer von wem unterbrochen wird, wer sich lieber komplett zurückhält und wer sich dominant verhält. Nach Ende der Diskussion erhalten die Mitarbeiter objektives, qualitativ hochwertiges Feedback. Um die Effizienz im Team zu fördern, kommt es vor allem darauf an, jeden, der einen Beitrag leisten möchte, auch tatsächlich zu Wort kommen zu lassen. Nur so entsteht ein enormer Ideenreichtum, der die Teilhaber der Diskussion zur Entwicklung gemeinsamer Lösungswege motiviert. Bestenfalls setzen sich diese aus möglichst vielen geäußerten Ideen zusammen. Ist die Gruppendynamik einmal in Gang gesetzt, ist mit besten Arbeitsergebnissen zu rechnen, da Motivation und Kreativität jedes einzelnen zu Bestformen auflaufen. Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die die Personalberatung zur Teamentwicklung anbietet. Jede einzelne Möglichkeit ist darauf ausgerichtet, Mitarbeitern zu neuem Schwung zu verhelfen und ihnen die Freude und Begeisterung für ihre Arbeit zurückzugeben. Für das Unternehmen birgt dies den Vorteil der gesteigerten Effizienz, da zufriedene Mitarbeiter effektiver arbeiten und sich dem Unternehmen verbundener fühlen. Gleichzeitig wird somit durch das Personaltraining das Risiko einer Kündigung gemindert und das Commitment der Mitarbeiter gegenüber ihrem Arbeitsplatz gestärkt.

 

Fazit

Der Mehrwert, den die Kooperation mit einer Personalberatung für jedes Unternehmen mit sich bringt, besteht zum einen in dem neutralen Urteilsvermögen der Beratenden: Sie urteilen vollkommen unvoreingenommen, d.h. weder aus der Perspektive eines Mitarbeiters noch aus der einer Führungskraft heraus, sondern agieren einzig und allein als geschulte, fachmännische Berater. Zum anderen erspart die Zusammenarbeit mit einer Personalberatung dem Unternehmen eine Menge Zeit und Aufwand, den es auf sich allein gestellt ohne Einschränkungen seiner Produktivität vermutlich kaum stemmen könnte. Ein besonderer Vorzug dieser Kooperation sind darüber hinaus die langfristigen positiven Effekte, die durch den Lerneffekt erzielt werden. Der Mitarbeiter fühlt sich von seinem Vorgesetzten als Mensch verstanden und begreift sich zudem als Bindeglied einer Kette, als Teil eines Teams, und weiß, dass er wichtig ist. Dieses Wissen ist im Grunde genommen unbezahlbar.

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