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Wie fernöstliche Weisheit den Schwarzwälder Mittelstand optimiert

Cyber communication and robotic concepts. Industrial 4.0 Cyber Physical Systems concept. Double exposure of Robot and Engineer human holding hand with handshake and automate robot arm background.

Für welches Unternehmen ist diese Frage nicht wichtig: wie können wir den Standort in Deutschland stärken und Arbeitsplätze sichern, und gleichzeitig auf dem globalen Markt erfolgreich sein?

Die Kübler Gruppe, ein Familienunternehmen in Schwenningen, setzt konsequent auf seinen Produktionsstandort im Schwarzwald. Einen Beitrag leistet dazu die japanische Methode zur kontinuierlichen Verbesserung: Kaizen. Wie das konkret im Geschäftsalltag aussieht, das haben die Unternehmer Gebhard und Lothar Kübler ihren rund 80 Gästen des regionalen Unternehmertreffs “Mensch im Mittelpunkt. Kaizen in der Praxis” vorgeführt. Mit dabei war Jürgen Braun, Geschäftsführer der Unternehmensberatung proComet, der Kaizen bei Kübler als Coach und Unternehmensberater zusammen mit dem Kübler Team eingeführt hat.
Kaizen verhilft dem mittelständischen Unternehmen zu klaren Wettbewerbsvorteilen: die Mitarbeiter arbeiten selbst daran, Verschwendung mithilfe von Lean Methoden abzuschaffen und Qualität zu steigern – und sichern sich so ihre eigenen Arbeitsplätze. Wie das in der Praxis abläuft, zeigten Angestellte in Produktion, Verwaltung und Produktentwicklung.
Mit einem Exportanteil von 65 Prozent muss der Hersteller von Weg- und Winkelsensorik, Anzeige- und Zähltechnik und Signalübertragung im weltweiten Wettbewerb bestehen; und vertraut dabei auf seine gut 190 Mitarbeiter/-innen in Schwenningen und weitere 70 in den weltweiten Standorten, die sich für hohe Flexibilität der Produkte stetige Innovation, überdurchschnittliches Qualitätsmanagement sowie eine besondere Liefertreue einsetzen.

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